Glateis auf den Wegen

Vor dem Glateis sind nicht alle gleich. Die taz berlin meldet, dass die Feuerwehr besonders ZuFußGehende und Radfahrende warnt. Diese Warnung ist begründet:

Vereist waren Bürgersteige, andere Gehwege und Radwege. „Behandelt wurden hauptsächlich Platzwunden am Kopf, Brüche und Verstauchungen“, sagte ein Feuerwehrsprecher.

Während so Menschen, die aus diversen Gründen kein Auto benutzen (kein Geld, umvweltbewusst, nicht fahrtauglich, etc.), gefährdet werden und besser zu hause bleiben sollen, wird für die Autofahrenden gesorgt:

Autounfälle häuften sich nicht, weil auf den Hauptstraßen Tausalz gestreut wurde.

Wie lässt sich dieser fehlende Schutz von Nicht-Motorisierten eigentlich begründen?


Schneematsch

schneematsch

Es hat geschneit über Nacht und so bin ich heute morgen vorsorglich nicht mit dem Rad gefahren. Ich bin zu Fuß zur S-Bahn gegangen. Aber das war auch nicht so einfach. Während die Auto-Straßenflächen alle frei waren und weitgehend trocken, galt das nicht für Rad- und Fußwege. Auf die Radwege war Schnee von der Straße geschoben und es gab tiefe Pfützen. Gut, dass ich nicht mit dem Rad unterwegs war. Auf den Fußwegen lag zum Teil glitschiger Schneematsch (gerade auf den Flächen, die von der Stadt zu reinigen wären). Da war es nicht so einfach vorwärts zu kommen und ich habe glatt meine S-Bahn verpasst.

Das Foto habe ich auf dem Rückweg gemacht, als schon etwas Schneematsch weg getaut war, glitschig war es noch immer.

Wieso traut die Stadt eigentlich ihren Zufußgehenden und Radfahrenden soviel mehr Vorsicht und Geschick zu als den Autofahrenden?


falsch parken im schnee

die tage erreichte uns eine mail einer leserin von verkehr denken. leute, die ihre autos dort (falsch!) parken, wo fußgänger_innen die straße queren wollen und müssen, machen sich in berlin kreuzberg keine freund_innen.

ar*loch

ar*loch


die fotografin meint: „schnee fördert die kreativität und kommunikation“ und „ich war’s nicht, es war schon drauf“.

danke dafür.