Radwegbeschilderung

Letzes Wochenende habe ich eine kleine Radtour von Olomouc/ Tschechische Republik aus gemacht. Im lokalen Buchhandel hatte ich eine Radkarte bekommen, die mir ermöglichte auf ruhigen Wegen zu fahren (meine Kolleg_innen hier schienen diese nicht zu kennen). Ich habe mich zwar ab und zu verfahren, im großen und ganzen hat es aber gut funktioniert. An die Beschilderung musste ich mich erst gewöhnen.

unbefestigt

Wenn an dieser Stelle kein Schild gestanden hätte, hätte ich mich schon gefragt, ob ich falsch gefahren bin. Der Weg war nicht nur unbefestigt. Hier ging es auch ganz schön steil und holprig hoch.

schild

Während es in unbebauten Gebieten knallgelbe Schilder gab, waren die Schilder zwischen Häusern sehr viel dezenter. Es brauchte einige Übung bis ich sie auch fand.

information

Während meist nur eine Nummer auf den Schildern stand (die ich dann später auch auf der Radkarte fand), gab es an manchen Kreuzungen richtig ausführliche Informationen.

keinradweg

Mehrmals gab es das knallgelbe Schild gemeinsam mit dem Hinweis, dass hier kein Radweg ist. Das war anfangs ziemlich irritierend, bis ich feststellte, dass das tatsächlich nur den Radweg meinte und nicht meinen Weg mit dem Rad.

Radfahren lässt sich hier ganz gut. Für die unbefestigten Wege war mein Brompton aber nicht das richtige Rad.

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Gleisangaben

Ich finde feste Gleisangaben im Fahrplan toll. Das merke ich, wenn ich in Ländern reise, in denen es nicht klar ist, auf welchem Gleis der Zug einfährt. Erlebt habe ich das bisher in Großbritannien und in der Tschechischen Republik.

Anzeigetafel in einem tschechischen Bahnhof.

Da stehen dann alle, die mit dem Zug fahren wollen, vor der Anzeigentafel und warten gespannt darauf, wohin sie denn jetzt gehen müssen. Heute hatte ich Glück und musste nur ein paar Meter raustreten. Dumm wäre es gewesen, wenn ich wieder die Treppe runter und die andere hoch hätte müsssen. Mit Brompton und Tasche. Feste Gleisangaben machen mir das Leben wirklich entspannter. Da kann ich selbst entscheiden, wann ich hingehe. Und muss nicht erst die Anzeigetafel finden (die habe ich heute nur zufällig entdeckt, weil ich in Hulin mal auf Verdacht auf Gleis 1/2 gegangen bin).

Wo Bahnsteig 2 sein sollte, hat sich mir auch nicht erschlossen. Vorsichtshalber habe ich schon mal mein Rad gefaltet, um schnell agieren zu können.

bahnsteig

Dann stand ich aber doch ungünstig. Ich musste nämlich über die Gleise und an der Stelle an der ich stand, war kein Überweg.


do-it-yourself-navi für’s rad

und noch ein foto von einer unserer leser_innen. langsam wird es zeit, dass sie ein eigenes account bekommt – was meint ihr?

doityourselfnavi

doityourselfnavi


ein do-it-yourself-navi für’s rad, so ganz ohne technik, karte und kartenhalter…