Externe Kosten

Externe Kosten sind die Kosten, die ein Produkt für die Gesellschaft produziert, die aber betriebswirtschaftlich nicht relevant sind und daher nicht für für die Kosten des Produkts mit berücksichtigt werden. Gesamtgesellschaftlich sind sie also von großer Bedeutung, denn die Gesellschaft muss da für die Gewinnerzielung Weniger die Kosten tragen. Zu externen Kosten gehören Umweltzerstörung, Krankheiten, etc. Beim Autoverkehr werden erhebliche externe Kosten produziert. Die taz berichtet nun über eine Studie der TU Dresden, die die externen Kosten des Autoverkehrs berücksichtigt und kommt zu dem Ergebnis:

In der EU subventioniert die Gesellschaft demnach jedes Auto jährlich mit 1.600 Euro, in Deutschland sogar mit rund 2.000 Euro.

Nun lässt sich über die konkreten Zahlen sicher streiten. Das Problem ist hier, dass externe Kosten monetarisiert werden müssen (also Umweltkosten etc. in Euro gefasst werden müssen). Das kann nur ungenau sein. Die Reaktion des ADAC ist aber bezeichnend:

Organisationen wie der Allgemeine Deutsche Auto-Club (ADAC) kritisieren die Ungenauigkeit solcher Ansätze: „Da eine Preisfestsetzung bei den meisten externen Effekten nicht nach objektiven Wertmaßstäben erfolgen kann, sollte auf eine monetäre Anlastung verzichtet werden“, heißt es in einem Positionspapier.“

Das kann es ja nun auch nicht sein. Damit bleiben die externen Kosten externalisiert und die Gesellschaft muss sie weiter tragen.

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