Kavaliersdelikt Geschwindigkeitsüberschreitung

Immer wieder erlebe ich es als Fußgängerin oder Radfahrerin, dass Autos, LKWs und Busse viel zu schnell fahren und mich oder andere gefährden. Geschwindigkeitsüberschreitungen scheinen aber in Deutschland eher nicht Ernst genommen zu werden. Alle machen es und finden es nicht schlimm. Schlimm finden sie es nur, wenn sie geblitzt werden. Darüber wird viel geredet. Deswegen gibt es im Radio auch immer die Blitzer-Warnungen. Gesagt wird immer wieder, es ginge bei den Blitzern um Abzocke. Dabei müsste niemand zahlen, wenn er_sie sich an die Geschwindigkeitsregeln halten würde (und würde auch viel weniger Menschen gefährden).

CDU und FDP haben laut tagesschau.de nun vor, das Verbot von Blitzerwarnungen zu kippen. Das Argument ist da wieder Abzocke. Und dass es ja sinnvoll sei, die Blitzer publik zu machen, damit die Autofahrenden an Unfallschwerpunkten langsamer fahren. Sie scheinen es mal wieder nicht für nötig zu halten, dass sich Autofahrende generell an Geschwindigkeitsregeln halten. Und sie scheinen auch keine Gefahr zu sehen, dass Blitzerwarnungen einen Freifahrschein für Zu-schnelles-Fahren überall sonst sein können.

Interessant, wo auf die Einhaltung von Regeln gedrängt wird und wo nicht.

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